Hafen & Verkehr
Die Kreidebrücke: ein Industrieprojekt ohne Kreideumschlag
Wieks Wahrzeichen erzählt von einem geplanten Verkehrsweg zwischen Arkona und Stettin.
Inhaltsverzeichnis
Eine geplante Rohstoffkette
Eine Stettiner Portlandzementfabrik plante, Kreide aus einem neuen Abbaugebiet nahe Arkona über Wiek nach Stettin zu bringen. Infolge des Ersten Weltkriegs änderten sich die wirtschaftlichen Voraussetzungen. Der Abbau kam nicht zustande, die Verladebrücke blieb ohne die vorgesehene Funktion.
Belege zu diesem Abschnitt: [1]
Wie das Verladen vorgesehen war
Forschungsstand offen · Angaben sind unsicher oder Quellen widersprechen sich. Beachte die Einordnung im Text.
Die Stahlbetonbrücke steigt zum Verladebogen an. Kipploren sollten ihre Ladung durch vier Öffnungen auf Schiffe ausschütten; ein Maschinenhäuschen war für den Lorenantrieb bestimmt. Die Denkmalpflege nennt ungefähr 130 Meter Länge, das Reiseportal m-vp.de 140 Meter. Dieser Unterschied bleibt offen.
Erhaltung und neuer Gebrauch
Bei der Sanierung blieben wesentliche Pfeiler und der Bogen erhalten; der beschädigte Überbau wurde in Stahlbeton ersetzt. m-vp.de datiert die Eröffnung als öffentlich begehbare Promenade auf 2014. Heutige Nutzung und ursprüngliche Transportplanung sind zu unterscheiden.
Bauzeit und vereinfachte Jahreszahlen
Forschungsstand offen · Angaben sind unsicher oder Quellen widersprechen sich. Beachte die Einordnung im Text.
Die Betreiberchronik nennt 1913 bis 1915 als Bauphase. Das Reiseportal setzt die Geschichte der Brücke bei 1914 an und erwähnt Hafenarbeiten ab 1912. Einzeljahr und mehrjährige Bauphase sind daher nicht gleichzusetzen.
Zeitliche Einordnung
Daten zur Geschichte
- 1913–1915
Bauphase der Kreidebrücke
Die Betreiberchronik nennt diesen mehrjährigen Zeitraum.
Beleg und Genauigkeit
Die Marina Wiek/Rügen – Ein kurzer Geschichtsabriss · Abschnitt Ein kurzer Geschichtsabriss; Einträge 1890, 1913–1915, 1934–1935, November 2001, Juni 2003, November 2004; Betreiberquelle.
Die Marina Wiek/Rügen – Ein kurzer Geschichtsabriss - 2014
Promenade auf der Kreidebrücke
Das Reiseportal datiert die Eröffnung der Promenade auf 2014.
Beleg und Genauigkeit
Kreidebrücke Wiek – Schwebende Promenade · Abschnitt Schwebende Promenade: 1912, 1914, 2014 sowie Längenangabe 140 Meter.
Kreidebrücke Wiek – Schwebende Promenade
Gemeinsam weiterforschen
Was noch offen ist
- Welche Bauakten unterscheiden Entwurf, Baubeginn, einzelne Fertigstellungen und Abbruch der Arbeiten?
- Beziehen sich 130 und 140 Meter auf unterschiedliche Messpunkte?
- Wie sollte der Gesamttransport von Arkona nach Wiek technisch erfolgen? Eine lückenlose Ausführungsplanung wurde nicht eingesehen.
Nachlesen und prüfen
Quellen und Fundstellen
Die Ziffern verweisen auf die Belege der einzelnen Abschnitte. Bei Katalognachweisen wurde der Inhalt der Quelle nicht geprüft.
Amtliche / institutionelle Quelle · 2015
Die Kreideverladebrücke in Wiek auf Rügen – Denkmal des Monats November 2015
Annette Krug · Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern
Fundstelle: Absätze 1–16: Auftraggeber, Verladeprinzip, Nichtnutzung, Sanierung; Webtext vollständig gelesen.
Original / Volltext frei zugänglich
Zugriff geprüft am
Rechte und Nutzungshinweise
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Amtliche / institutionelle Quelle
Die Marina Wiek/Rügen – Ein kurzer Geschichtsabriss
nicht genannt · Marina Wiek/Rügen
Fundstelle: Abschnitt Ein kurzer Geschichtsabriss; Einträge 1890, 1913–1915, 1934–1935, November 2001, Juni 2003, November 2004; Betreiberquelle.
Original / Volltext frei zugänglich
Zugriff geprüft am
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Text frei lesbar; keine freie Bildlizenz geprüft. Nur eigene Zusammenfassung, keine Medien übernommen.
Lexikon
Kreidebrücke Wiek – Schwebende Promenade
nicht genannt · MANET Marketing GmbH / m-vp.de
Fundstelle: Abschnitt Schwebende Promenade: 1912, 1914, 2014 sowie Längenangabe 140 Meter.
Original / Volltext frei zugänglich
Zugriff geprüft am
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Text frei lesbar; keine freie Bildlizenz geprüft. Nur eigene Zusammenfassung, keine Medien übernommen.
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