Ortsgeschichte
Das Kriegerdenkmal von 1923 als historische Quelle
Form und Inschriften des Denkmals zeigen Erinnerungskultur nach dem Ersten Weltkrieg.
Inhaltsverzeichnis
Ein sichtbarer Ort der Erinnerung
Die Gemeinde nennt 1923 als Jahr des Kriegerdenkmals auf dem Kirchhof. Die Dokumentation des Projekts Denk mal! beschreibt einen quadratischen, aus bearbeiteten Natursteinen aufgemauerten Körper. Er verjüngt sich nach oben; auf seiner Spitze sitzt eine steinerne Kugel über einem gestalteten Eichenkranz. Stufen erschließen den Denkmalsplatz. Diese räumliche Anordnung schafft einen ausdrücklich ausgezeichneten Erinnerungsort im Dorf. Das Baujahr ist von den auf dem Denkmal genannten Kriegsjahren zu unterscheiden.
Namen und Deutungen stehen nebeneinander
Die Vorderseite verbindet ein Eisernes Kreuz mit einer Widmung; an den weiteren Seiten befinden sich Namenstafeln. Die Inschriften sprechen die Lebenden und die Toten an und nennen die Kirchengemeinde als erinnernde Gemeinschaft. Dadurch dokumentiert das Denkmal mehr als einzelne Todesfälle: Es gibt dem Verlust eine öffentlich formulierte Deutung. Diese historische Sprache kann beschrieben werden, ohne sie als heutiges Urteil über Krieg und Kriegstod zu übernehmen.
Belege zu diesem Abschnitt: [1]
Was noch personenbezogen zu prüfen ist
Die Tafeln eröffnen Familienforschung. Lebensläufe, Todesorte und Verwandtschaften müssten unabhängig abgeglichen werden. Die Dokumentation zeigt auch ältere Ansichten und einen Zustand vor der Renovierung, keinen unveränderten heutigen Zustand.
Belege zu diesem Abschnitt: [1]
Zeitliche Einordnung
Daten zur Geschichte
- 1923
Kriegerdenkmal
Die Gemeinde datiert das Denkmal für die Toten des Ersten Weltkriegs auf 1923.
Beleg und Genauigkeit
Unser Dorf – Gemeinde Wiek · Einleitung zum Haufendorf; Absatz Unsere Kirche zum Kriegerdenkmal von 1923
Unser Dorf – Gemeinde Wiek
Gemeinsam weiterforschen
Was noch offen ist
- Sind Bauherrschaft, Entwurf und Einweihungsdatum durch zeitgenössische Berichte belegt?
- Welche Namen und Daten sind auf allen Tafeln vollständig lesbar?
Nachlesen und prüfen
Quellen und Fundstellen
Die Ziffern verweisen auf die Belege der einzelnen Abschnitte. Bei Katalognachweisen wurde der Inhalt der Quelle nicht geprüft.
Wissenschaftlicher Beitrag · o. J.
Kriegerdenkmäler Mecklenburg-Vorpommern U–Z: Wiek
Denk mal! / Projekt der Evangelischen Akademie der Nordkirche
Fundstelle: Abschnitt Wiek, Das Denkmal und Historische Fotos
Original / Volltext frei zugänglich
Zugriff geprüft am
Rechte und Nutzungshinweise
Frei lesbare dokumentierende Webseite. Keine Fotos übernommen; Inschriften werden überwiegend sinngemäß beschrieben.
Amtliche / institutionelle Quelle · o. J.
Unser Dorf – Gemeinde Wiek
Gemeinde Wiek / Tourismusinformation
Fundstelle: Einleitung zum Haufendorf; Absatz Unsere Kirche zum Kriegerdenkmal von 1923
Original / Volltext frei zugänglich
Zugriff geprüft am
Rechte und Nutzungshinweise
Keine offene Lizenz festgestellt. Eigene Zusammenfassung einzelner Sachangaben.
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