Ortsgeschichte
Wittow zwischen Fürsten, Schweden und Dänemark
Politische Umbrüche Rügens bilden den Rahmen der Wieker Ortsgeschichte.
Inhaltsverzeichnis
Vom Fürstentum zu Pommern
1325 kam Rügen an Pommern-Wolgast. Wittow behielt eine eigene Gardvogtei; der rügische Adel blieb einflussreich.
Belege zu diesem Abschnitt: [1]
Schwedische Zugehörigkeit und Krieg
1648 wurde Rügen Teil Schwedisch-Pommerns. Im September 1712 landete Stenbocks etwa 10.000 Mann starke Armee bei Dranske. Die dänische Flotte zerstörte Ende September einen großen Teil der schwedischen Transportflotte vor Wittow. Das betrifft die Halbinsel; konkrete Verluste Wieker Familien sind damit nicht festgestellt.
Belege zu diesem Abschnitt: [1]
Die dänische Zwischenzeit
Dänemark verwaltete Rügen von 1715 bis Januar 1721. Einquartierungen belasteten auch Wittow. Dessen Lustration von 1717 ist nachgewiesen, wurde hier aber nicht selbst gelesen.
Belege zu diesem Abschnitt: [1]
Gemeinsam weiterforschen
Was noch offen ist
- Welche Einquartierungs- oder Spanndienstlisten nennen Wiek unmittelbar?
- Was enthält die dänische Lustration von 1717 über Wiek selbst?
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Quellen und Fundstellen
Die Ziffern verweisen auf die Belege der einzelnen Abschnitte. Bei Katalognachweisen wurde der Inhalt der Quelle nicht geprüft.
Buch · 2016
Die schwedische Landesaufnahme von Vorpommern 1692–1709. Ortsbeschreibungen, Bd. 2: Insel Rügen, Teil 4: Wittow – Leseprobe
Bearbeitung Heiko Wartenberg; Einleitung Joachim Krüger · Verlag Ludwig; Historische Kommission für Pommern e. V.
Fundstelle: Einleitung S. 13–16: politische Verhältnisse und Kriegsereignisse; S. 17, Anm. 27: Medow 1318, PUB V Nr. 3234; Orts- und Kartenverzeichnis S. 8: Wiek S. 103
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Wiek 1694: Der Weg zu Karte und Dorfbeschreibung
1694; spätere Überlieferung
Ein frei lesbares Findbuch weist Wieks Vermessung präzise nach. Es ist ein Wegweiser zu den Originalen, noch keine gelesene Dorfchronik.