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Ortsgeschichte

Gab es in Wiek eine slawische Burg?

Eine archäologische Fachpublikation mahnt bei der verbreiteten Burgvermutung zur Zurückhaltung.

Inhaltsverzeichnis

Eine Vermutung wird nicht durch Wiederholung zum Fund

Die Studie Rügen im Mittelalter unterscheidet bekannte, datierte und lediglich vermutete Befestigungen. Wiek wird ausdrücklich unter den Orten aufgeführt, an denen über eine Burg spekuliert worden sei, ohne dass zum damaligen Forschungsstand ernstzunehmende Hinweise vorlagen. Damit ist eine Wieker Burg nicht widerlegt. Ihre Existenz ist mit dieser Quelle aber auch nicht nachgewiesen. Die vorsichtige Bezeichnung als vermutete Burgstelle gibt den überprüften Befund besser wieder als eine sichere Baugeschichte.

Belege zu diesem Abschnitt: [1]

Geländeformen benötigen eine Datierung

Ein Abhang oder erhöhter Platz ist für sich kein Burgnachweis. Die Fachstudie zeigt für Rügen, dass keineswegs jede als Burgwall bezeichnete Anlage slawisch ist. Vorgeschichtliche und jüngere Befestigungen kommen ebenfalls vor. Für Wiek liefert sie keine sichere Zuweisung.

Belege zu diesem Abschnitt: [1]

Ein zeitlich begrenzter Forschungsstand

Forschungsstand offen · Angaben sind unsicher oder Quellen widersprechen sich. Beachte die Einordnung im Text.

Der Forschungsstand von 2011 ersetzt keine Prüfung neuerer Grabungsakten. Zerstörungstag, Anlagenzahl und Wiederaufbau sind hier nicht belegt.

Belege zu diesem Abschnitt: [1]

Gemeinsam weiterforschen

Was noch offen ist

  • Gibt es seit 2011 publizierte Grabungen oder neue denkmalpflegerische Befunde zu vermuteten Befestigungen in Wiek?
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Nachlesen und prüfen

Quellen und Fundstellen

Die Ziffern verweisen auf die Belege der einzelnen Abschnitte. Bei Katalognachweisen wurde der Inhalt der Quelle nicht geprüft.

  1. Wissenschaftlicher Beitrag · 2011

    Rügen im Mittelalter. Eine interdisziplinäre Studie zur mittelalterlichen Besiedlung auf Rügen – Leseprobe

    Heike Reimann; Fred Ruchhöft; Cornelia Willich · Franz Steiner Verlag

    Fundstelle: S. 13, Abschnitt 1.1.1 Die Quellenlage; PDF-Seite 1; ergänzend S. 15–16 zur Überlieferung

    Original / Volltext frei zugänglich

    Zugriff geprüft am

    Rechte und Nutzungshinweise

    Frei lesbare Verlagsleseprobe, nicht gemeinfrei. Nur knappe eigene Zusammenfassung der überprüften Seiten.

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