Ortsgeschichte
Wiek in historischen Zählungen
Alte Einwohnerzahlen brauchen einen klaren Orts- und Gebietsbezug.
Inhaltsverzeichnis
Die Landgemeinde 1871
Die von AGoFF veröffentlichte Übertragung der Volkszählung vom 1. Dezember 1871 führt Wiek als Bauerdorf unter den Landgemeinden. Genannt werden 162 Wohngebäude und 1179 Einwohner. Das ist ein bestimmter historischer Verwaltungs- und Zählstand. Der Eintrag beschreibt weder das gesamte damalige Kirchspiel noch ohne Weiteres die heutige Gemeinde mit ihren Ortsteilen.
Belege zu diesem Abschnitt: [1]
Selbstständige Nachbarbezirke 1885
Für den 1. Dezember 1885 nennt die entsprechende Übertragung 1110 Einwohner der Landgemeinde Wiek. Bohlendorf mit 50, Lüttkevitz mit 68 und Woldenitz mit 54 Einwohnern stehen gesondert unter den selbstständigen Gutsbezirken. Die Bezeichnung Wiek in den Spalten Kirche oder Standesamt macht diese Bezirke nicht zu Bestandteilen der damaligen Landgemeinde. Ihre Zahlen werden daher nicht stillschweigend zu einer Wieker Gesamtsumme addiert.
Belege zu diesem Abschnitt: [2]
Ein Lexikonwert für 1900
Die digitale Übertragung des Brockhaus von 1911 nennt für das Dorf Wiek auf Wittow am Wieker Bodden 1078 Einwohner mit dem Bezugsjahr 1900. Die Jahreszahl des Lexikons ist vom Zeitpunkt der Einwohnerzählung zu unterscheiden. Diese kurze Ortsbeschreibung liefert eine weitere historische Momentaufnahme. Eine unveränderte Gebietsabgrenzung zwischen allen hier genannten Ständen ist damit nicht nachgewiesen.
Belege zu diesem Abschnitt: [4]
1905 noch am Original prüfen
Forschungsstand offen · Angaben sind unsicher oder Quellen widersprechen sich. Beachte die Einordnung im Text.
Die AGoFF-Seite mit dem bezeichneten Zählstand 1905 führt für Wiek 1018 Einwohner. Diese Webübertragung konnte nicht gegen die Originaltabelle geprüft werden. Der Wert wird deshalb vorläufig nicht in die Chronik übernommen; eine scheinbar lückenlose Zahlenreihe würde den erreichten Prüfstand verdecken.
Belege zu diesem Abschnitt: [3]
Zeitliche Einordnung
Daten zur Geschichte
- 01.12.1871
Wiek als Landgemeinde erfasst
Für den 1. Dezember nennt die AGoFF-Übertragung 162 Wohngebäude und 1179 Einwohner des damaligen Wiek. Der heutige Gemeindeumfang ist damit nicht gleichgesetzt.
Beleg und Genauigkeit
Kreis Rügen (Bergen auf Rügen): Volkszählung 1. Dezember 1871 · Webtabelle Landgemeinden: Wiek, Bauerdorf, 162 Wohngebäude, 1179 Einwohner. Genannte Vorlage: Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Pommern, Berlin 1874, Kreisabschnitt S. 178–193. Gelesen wurde die Webübertragung, nicht die Originaltabellenseite.
Kreis Rügen (Bergen auf Rügen): Volkszählung 1. Dezember 1871 - 01.12.1885
Wiek und Gutsbezirke getrennt gezählt
Die Übertragung zum 1. Dezember führt Wiek mit 1110 Einwohnern. Bohlendorf, Lüttkevitz und Woldenitz erscheinen als selbstständige Gutsbezirke.
Beleg und Genauigkeit
Kreis Rügen: Volkszählung 1. Dezember 1885 · Webtabelle Landgemeinden: Wiek (1110); Gutsbezirke: Bohlendorf (50), Lüttkevitz (68), Woldenitz (54). Genannte Vorlage: Gemeindelexikon IV, Berlin 1888, Kreisabschnitt S. 194–209. Originalseiten nicht gegengelesen.
Kreis Rügen: Volkszählung 1. Dezember 1885 - 1900
Lexikon nennt 1078 Einwohner
Die digital übertragene Brockhaus-Ausgabe von 1911 nennt diesen Wert ausdrücklich für 1900; er bezeichnet das damalige Dorf Wiek.
Beleg und Genauigkeit
Wiek: Brockhaus 1911 in digitaler Übertragung · Ortsname > Brockhaus 1911: Wiek auf Rügen/Wittow, 1078 Einwohner für 1900. Angegebene Druckvorlage: 5. Auflage, Band 2, Leipzig 1911, S. 981. Originalscan nicht gegengelesen.
Wiek: Brockhaus 1911 in digitaler Übertragung
Gemeinsam weiterforschen
Was noch offen ist
- Welche Veränderungen der Gemeindegrenzen liegen zwischen den Zählungen?
- Bestätigt die Originaltabelle für 1905 den übertragenen Wert 1018?
Nachlesen und prüfen
Quellen und Fundstellen
Die Ziffern verweisen auf die Belege der einzelnen Abschnitte. Bei Katalognachweisen wurde der Inhalt der Quelle nicht geprüft.
Wissenschaftlicher Beitrag · 2019
Kreis Rügen (Bergen auf Rügen): Volkszählung 1. Dezember 1871
Jürgen Frantz · Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher e. V. (AGoFF)
Fundstelle: Webtabelle Landgemeinden: Wiek, Bauerdorf, 162 Wohngebäude, 1179 Einwohner. Genannte Vorlage: Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Pommern, Berlin 1874, Kreisabschnitt S. 178–193. Gelesen wurde die Webübertragung, nicht die Originaltabellenseite.
Original / Volltext frei zugänglich
Zugriff geprüft am
Rechte und Nutzungshinweise
Eigene knappe Zusammenfassungen; keine Bilder oder längeren Texte übernommen. Keine offene Textlizenz festgestellt.
Wissenschaftlicher Beitrag · 2019
Kreis Rügen: Volkszählung 1. Dezember 1885
Jürgen Frantz · Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher e. V. (AGoFF)
Fundstelle: Webtabelle Landgemeinden: Wiek (1110); Gutsbezirke: Bohlendorf (50), Lüttkevitz (68), Woldenitz (54). Genannte Vorlage: Gemeindelexikon IV, Berlin 1888, Kreisabschnitt S. 194–209. Originalseiten nicht gegengelesen.
Original / Volltext frei zugänglich
Zugriff geprüft am
Rechte und Nutzungshinweise
Eigene knappe Zusammenfassungen; keine Bilder oder längeren Texte übernommen. Keine offene Textlizenz festgestellt.
Wissenschaftlicher Beitrag · 2015
Kreis Rügen: als Zählstand 1. Dezember 1905 bezeichnete Übersicht
Jürgen Frantz · Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher e. V. (AGoFF)
Fundstelle: Einleitung und Webtabelle Landgemeinden: Wiek (1018). Genannte Vorlage: Gemeindelexikon IV, Berlin 1908, S. 132–145. Wert zur Originalkontrolle vorgemerkt; nicht als gesicherter Chronikwert übernommen.
Original / Volltext frei zugänglich
Zugriff geprüft am
Rechte und Nutzungshinweise
Eigene knappe Zusammenfassungen; keine Bilder oder längeren Texte übernommen. Keine offene Textlizenz festgestellt.
Lexikon · 1911; digitale Übertragung o. J.
Wiek: Brockhaus 1911 in digitaler Übertragung
Brockhaus-Redaktion; Lyrikwiki-Bearbeitung · Lyrikwiki; zugrunde liegend Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon
Fundstelle: Ortsname > Brockhaus 1911: Wiek auf Rügen/Wittow, 1078 Einwohner für 1900. Angegebene Druckvorlage: 5. Auflage, Band 2, Leipzig 1911, S. 981. Originalscan nicht gegengelesen.
Original / Volltext frei zugänglich
Zugriff geprüft am
Rechte und Nutzungshinweise
Nur selbst formulierte Tatsachenreferate. Gelesen wurde die digitale Übertragung eines historischen Lexikontextes; keine Abbildung übernommen.
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